Stoßdämpfertest an Ihrem Fahrzeug

Schon bei einem defekten Stoßdämpfer werden die Funktionen des gesamten Fahrwerks gestört. Die möglichen Folgen: unfahrbares Auto oder sogar ein Unfall. Aus diesem Grund kann ein Pkw mit defekten Stoßdämpfern keine Hauptuntersuchung bestehen. Damit Sie nicht nur für Ihre nächste Hauptuntersuchung bestens vorbereitet, sondern vor allem sicher unterwegs sind, führen wir in unseren KFZ-Prüfstellen in Berlin gern einen Stoßdämpfertest an Ihrem Fahrzeug für Sie durch.

Wie funktioniert ein Stoßdämpfer?

Um Unebenheiten der Fahrbahn auszugleichen, werden Stöße von Fahrwerksfedern in Schwingungen umgeleitet. Anschließend helfen Stoßdämpfer dabei, diese Schwingungen wieder abklingen zu lassen, indem sie die Schwingungsenergie in Wärme umleiten.

Welche Funktion haben Stoßdämpfer?

Die Stoßdämpfer tragen nicht nur zum Fahrkomfort, sondern vor allem zur Sicherheit des Autos bei. Ob Schlaglöcher oder andere Hindernisse: Stoßdämpfer bremsen die Schwingungen des Fahrzeugs ab, damit die Räder selbst auf unebener Fahrbahn engen Kontakt zum Boden behalten, das Fahrzeug die Spur hält und auch in den Kurven stabil bleibt. Durch den verbesserten Straßenkontakt werden die Bremskräfte höher und die Bremswege kürzer. Dabei kann in einer Gefahrsituation jeder Meter über Leben und Tod entscheiden. Auch tragen Stoßdämpfer dazu bei, dass das Anti-Blockier-System (ABS) und das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) korrekt funktionieren können.

Was wird bei einem Stoßdämpfertest untersucht?

Im Rahmen unseres Stoßdämpfertests prüfen wir die Achsaufhängung der Stoßdämpfer auf Funktion und Verkehrssicherheit. Dabei gehen wir nach den vorgegebenen Merkmalen der Straßenverkehrszulassungsordnung vor.

Der Stoßdämpfertest umfasst:

  • Dämpfungswirkung an der Vorder- und Hinterachse
  • Sichtprüfung auf Undichtigkeiten der Dämpfer (bei Auffälligkeiten beim Wirkungstest)
  • Sichtprüfung der Durchschlagpuffer und Staubmanschetten (bei Auffälligkeiten beim Wirkungstest)

Wann müssen Stoßdämpfer gewechselt werden?

Je nach Qualität und Fahrweise halten Stoßdämpfer zwischen 80.000 und 120.000 Kilometer bis sie verschleißen. Gewechselt werden müssen sie aber spätestens dann, wenn ein Defekt auftritt. Anpassungen sind auch dann nötig, wenn Änderungen am Fahrwerk, wie Tieferlegungen, vorgenommen werden. Als Empfehlung gilt: Stoßdämpfer sollten ab einer Laufleistung von 80.000 Kilometern und anschließend im Abstand von jeweils 20.000 Kilometern überprüft werden.

Woran erkennt man defekte Stoßdämpfer?

Ein defekter Stoßdämpfer macht sich durch schwammige Fahrweise erkennbar, die besonders auf kurvigen Strecken verstärkt auftritt. Auch polternde Geräusche bei einer Fahrt auf unebenen Straßen oder das Austreten von Öl können Anzeichen für einen defekten Stoßdämpfer sein. Schließlich kommt es bei einem Defekt zum ungewöhnlichen Reifenverschleiß mit schneller Profilabnutzung. Tückisch wirkt sich allerdings aus, dass der Verschleiß nur schleichend verläuft und somit von dem Fahrer oft nicht rechtzeitig bemerkt wird. Ein Grund mehr, proaktiv zu handeln und die Stoßdämpfer von professionellen Anbietern regelmäßig checken zu lassen.